Nachts im goldenen Budapest – 3 Tipps für gelungene Aufnahmen in der historischen Stadt

Von Benjamin Mogel

Auf Erkundungstour durch Budapest

Szia, Budapest! Als wir bei der 5. Destination unserer Route ankamen, merkten wir sofort: Budapest ist anders! Die Weite und Größe der Stadt sind allgegenwärtig und beeindruckend zugleich. Nachdem das zentral gelegene Apartment von uns gefunden und bezogen war, stand auch schon der erste Termin an: ein Photowalk (Anm.: Stadtführung mit einem professionellen Fotografen) mit dem ungarischen Fotografen Tamás Korchmáros.
Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter und während der dreistündigen Tour zeigte uns Támas die Facetten Budapests. Wir starteten den Photowalk direkt bei der St. Stephans Basilika, der größten Kirche der ungarischen Hauptstadt.

Von dort ging es für uns in aller Ruhe zur Margaretenbrücke, während uns Támas einiges über die historischen Gemeinsamkeiten Österreichs und Ungarns erzählte. Von der Margaretenbrücke hatten wir einen fantastischen Ausblick über die Donau und den prunkvollen Bauten entlang des Flussufers. Wir spazierten direkt von der Brücke auf die verbundene kleine Margareteninsel – dem modernen Sport- und Freizeitparadies Budapests!

Zum Abschluss der Tour zeigte uns Támas das Herz Budapests, den Parlamentspalast. Nachdem wir unzählige Aufnahmen von dem Palast gemacht hatten, wurde mir klar, dass ich Budapest unbedingt bei Nacht und mit meiner Kamera erkunden muss!

Meine Tipps für gelungene Nachtaufnahmen in Budapest

1. Das geeignete Transportmittel
Als ich mir einen Überblick über Budapest verschafft hatte, merkte ich, dass ich leider nicht die Zeit habe, Budapest zu Fuß zu besichtigen. Ich entschied mich daher, die Stadt auf einem Fahrrad zu erkunden. In Budapest gibt es einen öffentlichen Radverleih und nach einer kurzen Registrierung online, kann man für wenig Geld einen Tagespass erwerben. Die perfekte Möglichkeit, unabhängig und individuell die gesamte Stadt zu erforschen und atemberaubende Aufnahmen zu machen!

2. Das geeignete Equipment
Für jede Städtereise gilt: je leichter desto besser! Mit unseren lichtstarken Leica Q Kameras sind wir zwar ideal ausgerüstet, benötigen aber nachts noch weiteres Zubehör um mit gelungenen Ergebnissen nach Hause zu kommen.
Ein Stativ ist in diesem Fall unerlässlich: wir benutzen das Reisestativ von Manfrotto, welches klein und leicht ist und somit perfekt in unseren Rucksack von Lowepro passt.
Darüber hinaus empfehle ich auf jeden Fall Ersatzakkus, da man nachts meist viel mit dem Display der Kamera arbeitet und dadurch mehr Batterie benötigt.

3. Langzeitbelichtung
Hat man das geeignete Equipment dabei, eignet sich die Nacht perfekt dafür, statische Aufnahmen von Architekturen mit sich bewegenden Objekten zu machen! Stellen Sie sicher, dass Sie sich im Manuelmodus der Kamera befinden, eine niedrige Blende (f/8 – f/14), eine längere Verschlusszeit (1 Sek. – 5 Sek.) und einen niedrigen ISO-Wert (zwischen ISO 100 und ISO 400) eingestellt haben. Wenn Sie das geschafft haben, versuchen Sie die Kamera mittels App, Fernbedienung oder mit ruhiger Hand zu bedienen, um ein scharfes Bild aufzunehmen.

Abschied von Budapest

Nachdem wir Budapest kennen und lieben gelernt hatten, hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Und so stiegen wir drei Tage später und mit vielen Eindrücken und Erlebnissen reicher in den Zug, der uns ans nächste Ziel bringen sollte: Zagreb, Kroatien!

  • Sie wollen mehr über unsere Reise erfahren, aktuelle Erlebnisse mitverfolgen oder haben Fragen? Folgen Sie uns auf Instagram über @cewe_oesterreich, @ben_mogel und @maud_m2 – ich freue mich auf Ihre Eindrücke!

Ihr Benjamin Mogel

1 comment

  1. S

    Finde eure Fototipps immer ganz toll, vor allem habe ich schon einiges daraus lernen können, da das Fotografieren eines meiner Lieblingshobby ist.
    Einige von mir fotografierte Bilder – und bei CEWE bestellt, hängen schon zu Hause an der Wand, welche auch bewundert werden.
    Ich finde, auch das gestalten von Fotobüchern weckt sehr die Kreativität. Ich mache Fotobücher sehr gerne als Geschenk, weil es wirklich bleibende Erinnerungen sind – und wirklich Freude machen. Auch von euren Gestaltungsideen, kann man sich immer wieder sehr gute Tipps holen. Macht weiter so!!

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