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Fototipps

Z‘haus in der Natur – Die Heimat fotografisch entdecken

Unsere Fernwehtipps für Sie: Den Sommer genießen, ohne in die Ferne zu schweifen

Von Florian Kolbe

Die Tage werden länger und wärmer. Der Schnee zieht sich auf die Berggipfel zurück. Langsam, aber sicher erwacht die Natur und der Sommer naht mit großen Schritten. Somit ergeben sich wieder mehr Möglichkeiten, ausgedehnte Wanderungen und Spaziergänge in der Heimat zu unternehmen. Dabei können Sie nicht nur die Natur mit den eigenen Augen entdecken, sondern auch fotografisch. Kombinieren Sie Ihre Wandertouren mit einer ausgedehnten Fotografie-Session. Apropos: Die entstandenen Bilder eignen sich perfekt, um die eigenen vier Wände zu verschönern. Sei es als oder als CEWE FOTOBUCH für Ihre Gäste zum Durchblättern oder als dekoratives Wandbild.

Der Sommer steht vor der Tür und langen, sonnigen Tagen sind schöne Wanderungen möglich.

Die ideale Zeit für Wanderungen

Erkunden Sie die Natur, während sie gerade aus dem Winterschlaf erwacht. Besonders warme Temperaturen sind perfekt für ausgedehnte Wandertouren. Blühende Wiesen und Wälder laden genauso zum Fotografieren ein wie glasklare Bergseen mit ihren einzigartigen Farben und die zum Leben erwachenden Almen und Berghütten. Bevor es jedoch losgeht und die Wanderschuhe geschnürt werden, gilt es, die Wanderroute sorgsam zu planen.

Die Täler sind grün und der Schnee zieht sich auf die Gipfel zurück, ideale Bedingungen für erinnerungsreiche Bergwanderungen.

Perfekte Vorbereitung

Für die Routenplanung gibt es zahlreiche Webseiten und Apps. Dort finden Sie nicht nur vorgefertigte Routen, sondern auch hilfreiche Informationen wie Zeitangaben, Beschaffenheit der Wege, Einkehrmöglichkeiten oder Fotos zur geplanten Tour. Nehmen Sie sich Zeit für die Auswahl der passenden Route. So können Sie die Wanderung im Anschluss genießen und nebenbei tolle Fotos machen.

Berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung auch das Wetter und die Wettervorhersage. Gerade in den Bergen kann es schnell umschlagen. Informieren Sie sich vor dem Start über die aktuelle Lage. Dazu können Sie passende Apps oder Webseiten, beispielsweise die des Alpenvereins, nutzen. Behalten Sie auch während der Wanderung den Himmel im Auge, um nicht von einem plötzlichen Wetterumschwung überrascht zu werden.

Quellen für die perfekte Tourenplanung

Es gibt viele Webseiten und Apps mit denen Sie Ihre Wandertouren planen können. Neben der Routenplanung erhalten Sie Infos zur Schwierigkeit der Tour, der Beschaffenheit der Wege sowie Fotos entlang der Route.

Wir empfehlen Ihnen beispielsweise

  • alpenverein.at
  • bergfex.at + App
  • Komoot-App
  • tourenportal.at

Welche Ausrüstung brauchen Sie?

Zu guter Letzt ist für eine erfolgreiche Foto-Wanderung die Ausrüstung entscheidend. Neben festem Schuhwerk und passender Kleidung sollten Sie ausreichend Flüssigkeit und Proviant in den Wanderrucksack packen. Dies ist besonders bei längeren Tagestouren unerlässlich.

Denken Sie bei der Auswahl der Kamera an das Gewicht. Es muss nicht unbedingt eine große und schwere Spiegelreflexkamera sein. Eine kleine Kompakt- oder Systemkamera sowie das Smartphone machen ebenso gute Fotos. Sie sind platzsparende Alternativen. Moderne Geräte bieten zudem viele Einstellungsmöglichkeiten und die Option, Fotos im RAW-Format aufzunehmen.

Wenn Sie sich trotz des Gewichts für eine Spiegelreflexkamera entscheiden, beschränken Sie sich am besten auf das Nötigste. Packen Sie nur Ihr Lieblingsobjektiv und ein weiteres Objektiv ein. Es bieten sich zum Beispiel ein Zoom-Objektiv sowie ein Weitwinkel-Objektiv an. Damit sind Sie für fast alle fotografischen Situationen gerüstet.

Die richtigen Kameraeinstellungen beim Wandern

Für gute und schöne Fotos sind die passenden Kameraeinstellungen von entscheidender Bedeutung, egal ob in den Morgenstunden, zur Mittagszeit oder am Abend. Behalten Sie stets die Kombination aus Blende, Belichtungszeit und Brennweite im Auge. Da Sie beim Wandern sicherlich die Weite der Natur und die Pracht der Berggipfel einfangen wollen, empfiehlt es sich, mit einer eher geschlossenen Blende (kleine Blendenzahl) und einer kleinen Brennweite (im Weitwinkelbereich) zu fotografieren. Daraus ergibt sich meist die Möglichkeit, mit einer relativ langen Belichtungszeit fotografieren zu können. Sollten Sie eine längere Brennweite im Telebereich verwenden, ist die Belichtungszeit entsprechend kürzer zu wählen. Bei der Wahl des Weißabgleichs können Sie sich beruhigt auf die Automatik Ihrer Kamera verlassen.

Blende, Brennweite, Belichtungszeit

Die Kombination aus Blende, Brennweite und Belichtungszeit bestimmt maßgeblich das Aussehen Ihrer Bilder. Schließen Sie die Blende (kleine Blendenzahl), verlängert sich die Belichtungszeit. Für scharfe Fotos können Sie sich eine einfache Regel merken: Teilen Sie einfach die Zahl eins durch die gewählte Brennweite. So erhalten Sie die ungefähre Belichtungszeit in Sekunden für die gewählte Kombination aus Blende und Brennweite.

Fotos mit dem Smartphone sind heutzutage bereits von herausragender Qualität. Aktuelle Geräte verfügen meist über zwei oder sogar drei Objektive für verschiedene Brennweiten. Zudem gibt es zahlreiche Apps, mit denen Sie die Einstellungen für Ihr Foto ändern können. Sie können zum Beispiel die Belichtungszeit und die Blende bestimmen. Zudem ist es möglich, den Weißabgleich und somit den Look Ihres fertigen Fotos zu wählen.

Smartphone-Fotos beim Wandern

Auch ohne spezielle Apps ist Ihr Smartphone eine leistungsfähige Kamera, die Sie stets griffbereit haben. Mit wenigen Handgriffen können Sie damit tolle Fotos machen. Passende Apps für Apple und Android sind beispielsweise Camera+ oder die RAW+.

Tippen Sie einfach auf den Bildschirm, um den Fokus und die Belichtung zu setzen. Wenn Sie länger auf den Bildschirm drücken, können Sie außerdem die Belichtungszeit festlegen. Nutzen Sie zudem den HDR-Modus, um kontrastreiche Szenen festzuhalten.

Tipps für das Fotografieren beim Wandern

Auf Ihren Wandertouren in der Natur steht natürlich das Erlebnis und die Wanderung im Vordergrund. Damit Sie diese Outdoor-Aktivität bestens mit dem Fotografieren verbinden können, möchte wir Ihnen einige Tipps geben.

Seien Sie stets „Abschussbereit“

Halten Sie Ihre Kamera stets griffbereit. Oft ergeben sich Motive recht schnell und es lohnt sich, rasch auf den Auslöser zu drücken. Dabei hilft ein passender Kameragurt oder eine Befestigung am Rucksack. Für das Smartphone ist eine Handykette hilfreich, um im richtigen Augenblick abdrücken zu können.

Bedenken Sie mögliche Motive entlang der Route

Denken Sie bei der Planung Ihrer Wanderung auch an mögliche Fotomotive. Routenbeschreibungen oder Wander-Apps enthalten oftmals Tipps für besonders beeindruckende Aussichtspunkte entlang der Route. Planen Sie etwas Zeit ein, um dort in Ruhe Ihre Motive einfangen zu können.

Nehmen Sie sich Zeit

Lassen Sie die Landschaft, durch die Sie wandern, auf sich wirken. Schauen Sie sich um und probieren Sie verschiedene Perspektiven aus. Experimentieren Sie und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Vergessen Sie dabei nicht, die Landschaft zu genießen. Damit schaffen Sie nämlich eine besondere Verbindung zu Ihren Fotos.

Probieren Sie sich an neuen Perspektiven. Die Froschperspektive sorgt für tolle neue Blickwinkel.

Jedes Wetter eignet sich für einzigartige Fotos

Auch wenn das Wetter und die Bedingungen nicht ideal erscheinen: Es lohnt sich immer, den Auslöser zu drücken. Fast jedes Wetter eignet sich für einzigartige Fotos. Strahlender Sonnenschein hat das gleiche Potenzial wie ein nebliger Tag oder ein dramatischer, wolkenverhangener Himmel.

Achten Sie auf Ihre Sicherheit

Bei allem Enthusiasmus für das Wandern und Fotografieren. Denken Sie besonders bei längeren Wanderungen und vor allem in den Bergen stets an Ihre eigene Sicherheit. Planen Sie Ihre Touren sorgsam und haben Sie ein Auge auf das Wetter. Falls das Wetter plötzlich umschlägt, ist es ratsam, umzukehren, eine Schutzhütte aufzusuchen oder den Weg ins Tal anzutreten. Bedenken Sie diesen Aspekt auch bei Ihrer Tourenplanung.

Auch bei schlechtem Wetter ergeben sich einzigartige Fotomotive, beispielsweise wenn die Sonne durch die Wolken bricht. Haben Sie jedoch stets Ihre eigene Sicherheit im Auge.

Fotoideen für Ihre Wanderungen

Auf Ihren Wanderungen können sich viele verschiedene Fotomotive ergeben. Wir möchten Ihnen einige besondere Ideen vorstellen, damit Sie diese Motive perfekt einfangen können.

Blaue & Goldene Stunde

Rund um den Sonnenaufgang beziehungsweise Sonnenuntergang herrschen besondere Lichtstimmungen. Planen Sie Ihre Wanderungen während dieser Tageszeiten, sollten Sie die Blaue Stunde und die Goldene Stunde unbedingt berücksichtigen. In dieser Zeit entstehen besonders facettenreiche Motive. Seien es das feuerrote Alpenglühen während der Goldenen Stunde oder die Blaue Stunde mit ihren sanften Blautönen – nutzen Sie diese Lichtstimmungen für Ihre Fotos.

Besonders währen der goldenen oder blauen Stunde zeigt sich die Natur in besonders intensiven Farben. Fangen Sie beispielsweise das Alpenglühen am Abend fotografisch ein.

Landschaften auf verschiedene Arten ablichten

Fangen Sie die Weite der Landschaft ein. Ob sanfte Hügel oder mächtige Berggipfel spielt dabei keine Rolle. Fotografieren Sie einfach die Landschaft, die sich vor Ihnen ausbreitet. Dazu eignen sich kurze Brennweiten perfekt. Zum Beispiel können Sie ein Weitwinkel-Objektiv verwenden. Oder komprimieren Sie die Landschaft und deren Größenverhältnisse: Mit Brennweiten im Telebereich können Sie die verschiedenen Ebenen einer Landschaft eindrucksvoll darstellen.

Fangen Sie mit einem Weitwinkel die Weite der Landschaft (links) ein oder fokussieren Sie sich auf Details der imposanten Landschaft (rechts) mit Brennweiten im Telebereich.

Ein Auge für Details

Wir haben Ihnen bereits den Tipp gegeben, Ihre Kamera griffbereit zu haben. Mit dieser Methode können Sie rasch auf kleine Details am Wegesrand reagieren. Denn gerade im Frühling und Sommer erwacht die Natur zum Leben. Halten Sie die Augen nach blühenden Blumen offen. Diese ergeben großartige Motive. Aber auch andere Details wie Tropfen auf Blättern und Gräsern sind stets ein Foto wert.

Achten Sie auf Details am Wegesrand. Gerade Morgens oder nach einem Regenschauer können Sie tolle Details in Form von Tropfen ablichten.

Die Verbindung zwischen Mensch und Natur herstellen

Zu guter Letzt ist die Verbindung zwischen Mensch und Natur ein lohnenswertes Motiv. In den Bergen bietet es sich zum Beispiel an, die Größenverhältnisse darzustellen. Versuchen Sie die Kleinheit der Menschen relativ zur überwältigenden Natur darzustellen. Dabei können auch Momentaufnahmen von anderen Wanderern dienlich sein. Von Menschenhand erschaffene Gebäude und Objekte wie Berghütten oder Gipfelkreuze sind ebenfalls bestens für diesen Zweck geeignet. Sehen Sie sich einfach um. Interessante Motive lauern an jeder Ecke und hinter jeder Steigung.

Stellen Sie die Verbindung zwischen Mensch und Natur über die immensen Größenverhältnisse eindrucksvoll dar.

Wir hoffen, unsere Tipps helfen Ihnen bei Ihrer nächsten Wanderung mit Kamera. Denken Sie daran: Planen Sie Ihre Touren stets im Voraus. Überprüfen Sie Ihre Wander- und Fotografie-Ausrüstung. Manchmal ist weniger mehr. Außerdem ist die beste Kamera in vielen Fällen diejenige, die Sie ohnehin dabeihaben. Mit Ihrem Smartphone können Sie heutzutage einzigartige Fotos machen. Bedenken Sie bei Ihrer Routenplanung zudem mögliche Fotomotive und nehmen Sie sich Zeit, die Landschaft auf sich wirken zu lassen. Sind Sie zur passenden Tageszeit unterwegs, ergeben sich eindrucksvolle Motive fast von allein. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihren kommenden Wanderungen.

CEWE FOTOBUCH: Geteilte Freude ist doppelte Freude

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